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Dieselskandal erreicht nächste Stufe und der nächste Skandal liegt auch bereits auf dem Tisch!


Aber der Reihe nach. Nun ist es amtlich. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat gegen den früheren Vorstandschef von VW, Martin Winterkorn, Anklage wegen Betruges und Untreue erhoben.


Noch ist natürlich damit nichts entschieden, aber dieser Schritt dürfte auch die letzten Optimisten seitens des VW-Konzerns verscheucht haben.


Ob dieses Verfahren dazu führen wird, dass sich die Ausgangslage von Geschädigten des Dieselskandals nochmals mittelbar verbessert, bleibt abzuwarten. Allerdings dürfte angesichts der letzten Randnotiz des BGH, in der dieser einen Sachmangel für möglich hält, der Ausgang des Strafverfahrens eher eine untergeordnete Rolle spielen.


Ergänzende Infos zu diesem Thema siehe auch unter:


Dieselskandal - Wie werde ich meinen Diesel los?


Und als ob dies nicht genug ist, dürfen sich die Bürger unserer Landes auch an ein neues Wort gewöhnen: Auto-Kartell


Fünf deutsche Autobauer haben sich über die Technik, Kosten und Zulieferer ihrer Dieselfahrzeuge und deren Abgasreinigung sowie über den Einsatz von Benzinpartikelfiltern abgesprochen. Das haben die Wettbewerbshüter der EU nun bestätigt.


Dies bedeutet für die Autokonzerne VW, BMW und Daimler, dass horrende Bußgelder drohen.


Spannend bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit hier auch Schadensersatzansprüche für die Käufer bzw. Kunden bestehen. Ohne Absprachen ist zu vermuten, dass die Verkaufspreise geringer gewesen wären.


Es drohen daher Klagen aufgrund von Kartellverstößen.